„Dutenhofen trifft sich zum Advent“ und spendet ans Hospiz

Die Adventszeit beginnt in Dutenhofen mit einem warmen Glanz des Miteinanders, wenn lokale Vereine zum Genuss einladen.

Wetzlar-Dutenhofen. „Dutenhofen trifft sich zum Advent“: Seit Jahren wird am ersten Adventssonntag in dem Wetzlarer Stadtteil die Vorweihnachtszeit mit einem Fest rund um das alte Rathaus und die evangelische Kirche eröffnet. Vereine bieten ihre selbst gebastelten Erzeugnisse an oder sorgen für das leibliche Wohl.

„Dutenhofen trifft sich zum Advent“ zwischen altem Rathaus und Kirche: Veranstalter ist die Interessengemeinschaft Dutenhofen.

Der Obst- und Gartenbauverein verkauft seinen „Glögg“-Glühwein, die Burschenschaft sorgt für Würstchen, der Angelsportverein bietet Fisch und der TC hat einen Getränkestand aufgebaut. Der Männergesangverein serviert Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus. Veranstalter ist die Interessengemeinschaft Dutenhofen (IGD), in der Vereine und Gewerbetreibende zusammen arbeiten.

Die IGD war es auch, die zu ihrem Jahresempfang im Januar zu Spenden für das Wetzlarer Hospiz „Haus Emmaus“ aufgerufen hatte. „Wir haben den Spendenbetrag noch aufgerundet“, erzählt der Vorsitzende Bernd Rafalzik. So konnte die IGD im Beisein von Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) im alten Rathaus einen symbolischen Scheck über 1.500 Euro an die Leiterin des Hospizes, Sabine Burk, und an Katharina Moisiadis übergeben. Burk dankte den Dutenhofenern für ihre Unterstützung.

Oberbürgermeister würdigt Arbeit des Hospizes

Der Oberbürgermeister kommt seit 2011, um die Weihnachtsbeleuchtung in Dutenhofen einzuschalten. Dabei lobte er die Arbeit des Hospizes, das es ermögliche, dass Menschen in Würde ihre Leben bis zum Ende gestalten könnten. Wagner hob hervor, dass die Arbeit sich in den letzten Jahren verbreitert habe – mit einem Tageshospiz, einem Hospizgarten und dem Projekt „Charly & Lotte“, das Kinder und Jugendliche begleitet, die einen Angehörigen verloren haben.

Die Interessengemeinschaft Dutenhofen übergibt einen Scheck über 1.500 Euro an das Hospiz „Haus Emmaus“; in der Mitte Oberbürgermeister Manfred Wagner.

Neue Pfarrerin stellt sich vor

Auch Ortsvorsteher Andreas Altenheimer (CDU) lobte das Hospiz als ein wichtiges Element am Ende des Lebens. Lob brachten Wagner und Altenheimer auch hervor im Blick auf das Miteinander der Menschen. „Die Gemeinschaft ist ein Netzwerk, das trägt“, sagte der Ortsvorsteher.

Die neue Pfarrerin von Dutenhofen und Münchholzhausen, Andrea Ehrhardt, nutzte die Gelegenheit, sich den Besuchern vorzustellen und stand für Fragen zur Verfügung. Sie saß auch in der Kirche, als der Chor „Vocal Sound“ des MGV Dutenhofen sein zehntes Adventskonzert mit „Joy To The World“ begann.

Text und Fotos: Lothar Rühl
Bericht aus der Wetzlarer Neuen Zeitung vom 03.12.2025

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